AIDA

03.03.2007- 10.03.2007 AIDAblu Kanaren

Nachdem alle Inseln be- und verplant waren konnte es also am 03.03. losgehen. Wenn da nicht die Grippe gewesen wäre. Eine Woche lag ich flach und die nächste Woche HLX 737-800 in Stuttgartwar auch nicht das was man Wohlbefinden nennt. Im Ergebnis fühlte ich mich so mies, dass ich am Tag vor der Abreise gleich den Notdienst im Krankenhaus aufsuchte um zu fragen, ob ich so einen Leistungstrip auch durchstehen würde. Nach EKG, Blut und Kreislauftest gab der Arzt sein OK und so ging es am Tag darauf um kurz vor 5 zum Flughafen Stuttgart. Gebuchte Airline war AIR Berlin, deshalb fliegt man dann mit Hapagfly, die aber dann schon Tuifly hiessen. Der Flieger war aussen HLX und innen Tuifly. Alles klar? Wir habens auch nicht verstanden, nahmen aber an, dass der Flieger wenigstens nach Teneriffa fliegt und nicht nach Tegucigalpa….. (obwohl Honduras auch schön sein soll). Der Flieger war eine 737-800 und wir sassen in Reihe 8 Fenster. Anfangs extremer Gegenwind (250+ km/h) und die Maschine kam nicht auf Touren (max 650 km/h) erst nach den Pyrenäen wurde es ruhig und der Flieger richtig schnell (870 km/h). Bordunterhaltung war In- Flight Display und ein Film und das Essen sogar essbar (sagt Nicole, ich leide noch an Appetitlosigkeit). Nur die Sitze extrem eng bestuhlt, keine Freude zum sitzen, nichtmal mit Rückenkissen.

Hafengebäude in Santa Cruz de Tenerife Holger & Ela kommen an

Und der Flug zieht sich doch. Nach Gibraltar immer noch 1 ½ h an der marokkanischen Küste entlang. Dann tauchen sie auf, kleine Inseln im Meer, die einen Schwarz, die anderen eher braun und grün. OK- auf einer davon landen wir dann, lt. Flughafengebäude ist es Teneriffa del Sur. So weit so gut.
Da unsere Reisepartner mal wieder trödeln (Bremen ist halt viel weiter und die Herrschaften cicarwollen ausschlafen ;-) ) dürfen wir uns um den Mietwagen kümmern. Das Büro von CICAR ist gleich im Terminal und der Seňor spricht auch deutsch, will Führschein, Reservierung und K-Karte sehen, dann gibt’s den Schlüssel und der Wagen steht (fast) vor der Tür. Ist ein Opel Meriva, groß genug für das Marschgepäck, wenn es gelingt die Rücksitze umzuklappen. Nach 2 Versuchen hat es geklappt und jetzt haben wir erstmal Zeit. Etwas trinken und dann in der Sonne warten, bis der Flieger aus Bremen landet. Kommt dann auch in Time und es gibt das obligatorische Begrüßungs- Fotoschiessen. Nachdem das Gepäck verstaut ist, fahren wir direkt los, und schauen ein paar Strände an. Aber dort ist Party, weil am Samstag auch die Einheimischen am Strand unterwegs sind. Auch im Supermarkt alle Parkplätze voll, so dass wir an der Tankstelle ein paar kühle Drinks mitnehmen.

Die Fahrt über die Autobahn in den Norden ist eher unspektakulär und so nähern wir uns dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife. Aber ehe wir unser Schiff in Augenschein nehmen fahren wir erst mal durch die Stadt, am Hafengebäude vorbei und zu einem Höhenzug hinter der Stadt. Von dort hat man noch einen schönen Blick auf Strand und Meer und das Wetter ist auch sehr angenehm.
Nachdem wir genug gesehen haben und auch die Uhr dafür spricht, fahren wir zum Hafen, direkt an die Muelle Ribere wo die
AIDAblu

AIDA Blu
AIDA Blu in Gran Canaria
AIDA´s Lächeln

...vor Anker liegt. Wir lassen das Gepäck bei den Hands zurück und fahren den Wagen zur Rückgabestation/Parkplatz. Keine Ahnung wo die ist, letztlich parken wir den Wagen direkt vor der Tür des Hafengebäudes, im Halteverbot. Den Menschen von CICAR (1. Stock) interessiert das nicht, „is Ok“ meint er nur. Dann ist ja gut und wir laufen zurück den km zum Schiff.

AIDAblu:
Baujahr 1990 in Italien, Umbau 2004
Länge 245 m
Breite 33 m
13 Decks
71.000 BRT
Elektrischer Diesel mit 24.400 KW Fahrmaschine
Geschwindigkeit max. 20 Kn
Namen: Crown Princess, A´rosa Blu, ab April 2007 Ocean Village Two
Kabinen: 840 für ca. 1650 Passagiere
Crew 600

2 Wochen nach unserer Reise wird das schöne Schiff verkauft und umgebaut und fährt künftig unter englischer Flagge. Also fast schon eine Art Abschiedstour…..

EInchecken auf AIDA AIDA Blu Heck

Da steht man also vor dem Pott und denkt was für ein Riesenschiff, so gross und hoch. Majestätisch und beindruckend. Und dann sieht man all die Leute in der Schlange vor dem Einchecken und denkt, die wollen alle auf dieses Mini-Boot, wie soll den das gehen? So schnell wechseln Eindrücke.
Wir schlendern erst mal noch etwas umher (paar schnelle Bilder machen) und dann reihen wir uns ein. Zur Begrüssung ein kleiner Sektcocktail und dann nach Deck anstellen. Wir gehen alle zu Suiten, aber Upgrade wenn möglich ist für Holger und Ela, wenn dann erst an Bord möglich. Also schaun mer mal. Wir hingegen bekommen die Bordkarte, nachdem wir die KREDITkarte mal zum alles draufbuchen hergegeben haben. Dann kommt das Bordfoto, das funktioniert wie ein Passfoto. Mit der Bordkarte wird dem Deckoffizier das Bild angezeigt, also eine Art Sicherheitscheck. Nach dem offiziellen Foto, dem man nicht ausweichen kann, kommen die Quatschfotos. Bitte hier herstellen, läääääächeln. Die Fotoanimateusen sind fast schon giftig, als ich das Foto schlicht verweigere. Aber wenn schon, dann stelle ich Bilder von mir nur selbst zur Schau….

Deckplan AIDA Blu

Am Bord beziehen wir erstmal die Kabinen auf Deck 11. Über uns sind nur noch „public areas“, wir sind auf dem höchsten Passagierkabinendeck. Ja und die Juniorsuite sieht wirklich nett aus. Platz zum liegen und sitzen, mit Balkon, Bad, TV und Obstschale. Sehr geräumig. Schönes Bett, genügend Schrank und Stellplatz. Der Blick vom Balkon ist überraschend hoch. Wie im 11. Stock eben. Mal sehen wie der Seegang hier oben sein wird. Als Extra Feature werden wir exklusiv in die Lounge eingeladen ein Service nur für Suiten Gäste. Mal sehen wie das aussieht.

Junior Suite Sitzgruppe Junior Suite
Nummer 11126
der Balkon
Badezimmer Junior Suite
Obstkorn täglich frisch

Jetzt besuchen wir Holger und Ela in Ihrer A-Kabine. Nett anzuschauen, auch da könnte man es aushalten, aber halt nur halb so gross und etwas spärlicher ausgstattet. Von Obstkorb keine Spur und das Bad auch etwas eingeschränkter.

die kleine A-Kabine

Die Führung beginnt im Atrium, dem Herz des Schiffes. Hier sind auch die Rezeption, die Bar und die Shops angesiedelt. Das ganze auf Deck 5. Ein Deck höher sind auch noch Shops und im 7. Deck dann der untere Eingang ins Theater. Auf Deck 8 dann das Casino, das nur auf See betrieben werden darf. Ist zwar sehr interessant, aber die Mindesteinsätze für BlackJack sind 5 EUR und die Dame die die Bank hält hat in der weiteren Betrachtung einfach zu viel Glück….. ausserdem ist es extrem verqualmt….
Hier sind dann weitere Eingänge ins Theater, das schätzungsweise 300 Plätze hat.

Aber die beiden haben schon Arrangements getroffen. Und ehe ich meinen Vorschlag jemand über Bord zu werfen damit es Platz gibt, wahr machen muss, kommt auch schon der Anruf, dass noch eine Suite fürs Upgrade freigeworden ist. Auf der Steuerbordseite, während wir auf der Backbordseite sind. Also alles abgedeckt. Die Kabinen sind identisch nur spiegelverkehrt. Gut jetzt können wir also mal das Schiff anschauen gehen.

das Kasino

Zurück auf Deck 7 geht es dann nach hinten in die AIDA Bar und die Blue Lounge. Hier wird man sich abends nach dem Essen einfinden und hier spielt die Musik… oha, was da wohl kommt? …… Ganz hinten auf Deck 7 ist dann das Markt Restaurant ein Buffet Restaurant, das wir am 1. Abend auch ausprobieren, das aber nicht so gefällig ist. Nebendran das Bella Donna Restaurant mit Tischbedienung, die aber auch bezahlt sein will. Ausserdem ist auf Deck 7 noch die Sushi Bar angesiedelt, die wir aber nur am Rande wahrnehmen.

Pooldeck und Liegestühle
AIDA

Die Besichtigung geht weiter auf Deck 12, im Buena Vista Restaurant, das wir für uns als Standardrestaurant auserkoren haben. Gefällt uns vom Ambiente besser, obwohl die Auswahl identisch ist mit der im Marktrestaurant. Ist halt Geschmackssache.
Unmittelbar angrenzend sind das Asia Bistro und auf der anderen Seite der California Grill. Nach vorne im Freien schliesst sich dann die Pool Bar an, auch hier sind live events und Musik nicht weit. Und wie der Name schon sagt, hier ist der Pool. Technisch sogar 2 aber keiner verdient den Namen Pool. Pfütze trifft es besser
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AIDA 2

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