Bushmills

01.09.2006 Giants Causeway – Whiskey und Riesen
So guten Morgen im Einzugsgebiet der Queen of England. Kein River Kwai Marsh zum Apell? Das nicht, aber englisches Frühstück. Wir sind die letzten hier, oder die einzigen. Jetzt gibt es englisches Frühstück! War das irische schon schlimm ist das hier die Hölle. Pudding – nein nur das nicht, Eggs, Bacon und Toast OK, aber wieder grillierte Tomaten und diese schrecklichen Würstchen. Einzig die Pfannkuchen sind ganz i.o. Wir essen was geht und dann geht’s auf in den Norden.

Old Bushmills
Dunluce Castle

Die Strassen sind OK und nach einem ganz kurzen Blick auf Dunluce Castle (leider haben wir heute viel vor und wenig Zeit) kommen wir flott nach Bushmills. Eigentlich wollen wir zuerst den Giants Causway anschauen, aber wer sich erinert wir haben immer noch keine Pfunde und die nehmen dort am Parkplatz nur Bares. Also zurück nach Bushmills und da die Bank direkt vor der Brennerei liegt, ziehen wir die Besichtigung halt vor. Nach einer kurzen Einführung im Auditorium geht es direkt in die Destille. Leider ist fotografieren verboten

 

Als erstes sieht man die Kessel in denen die Gerste gemälzt wird. Riecht nach Hefe und ist schön warm. Irischer Whiskey wird nicht geraucht, deshalb ist er auch so mild. Die Maische kommt direkt in die Brennerei und wird 3 mal gebrannt (Standard). Dann gibt es natürlich Sonderbrennungen. Der Brennmeister hat einen coolen Job, sitzt am PC und lässt sich vom Alkohol der hier wirklich in der Luft liegt einnebeln.. Nett. Als nächstes ist das Lagerhaus dran. Hier lagern die verschiedenen Fässer. Je nach Finishing wird der Whisky in Eichenfässern in denen vorher Bourbon, Sherry oder auch Portwein war ausgebaut. Lagerzeit mind. 7 Jahre.

Bushmills Destillerie
Peter beim Whiskey tasting

Und was in der Zwischenzeit entfleucht nennt man Angels share. Na kein Wunder dass die Engel torkeln bei rund 10 % Verlust..... Nächster Stop: Verpackung. Hier wird nicht nur Bushmills, sondern auch Jamesson verpackt. Na ja eine Distillerie hilft der anderen.
Bevor wir jetzt in die 1608 Bar gehen, werden noch Freiwillige gesucht. Ich melde mich mal und siehe an die Freiwilligen werden zu Testern erkoren. Wir  bekommen 5 verschiedene Whiskyes zum Testen vorgesetzt. 3 Bushmills, einen schottischen (Johnnie Walker?) und einen Bourbon (nichts rechtes...).

alter Brennkessel Destillanlage die Test Whiskeys

Am besten mundet der 10 Jahre Single Malt von Bushmills wofür es sofort eine Urkunde gibt. Danke, kann ich mich hier bewerben? Zumindest eine Flasche langt es noch im Shop, eine die es auch nur hier gibt!
Irgendwie hat der Whiskey aber mein Urteilsvermögen getrübt. Draussen schiesse ich rd. 100 Bilder von der Destillerie, so schön ist sie nun auch wieder nicht. Erst auf dem Parkplatz komme ich wieder richtig zu mir, denn dort steht eine ganze Ansammlung an Lagondas. Denn es findet ein grosses Treffen statt.

ein Lagonda fährt ein
Lagonda Modell Nicole vor einem Lagonda
Lagonda Show

Lagonda war eine englische Automobilfirma, die insbesondere in den 1930er-Jahren durch Erfolge beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans bekannt wurde und später in Aston Martin aufging und 1964 als eigenständige Marke eingestellt wurde. 1976 benutzte Aston Martin den Namen nochmals als Modellbezeichnung.

Schicke Modelle stehen hier. Alles Chrom und glänzend und sicher noch echte Handarbeit. Gut, genug davon, jetzt gehen wir Riesen suchen. Die solls hier nämlich zu hauf geben.

Irland
Clonmacnoise

Auf gehts zu den Riesen:

Giants Causeway