Cliffs of Moher

28.08.2006 Klippen und Steine
So heute verlassen wir das beschauliche Killarney und schauen mal mehr in den Norden, dort soll es was zu sehen geben. Aber bevor es dahin geht gibt es die zweite Auflage des bekannten Irischen Frühstücks. Aber wir sind auch lernfähig, also heute keine Würstchen und keine fries Tomatoes, dafür lieber etwas mehr Cereals. Bekommt uns auch besser, also kanns gleich losgehen. Zunächst passiert nichts spektakuläres, auch Limerick ist nur eine Industriestadt die wir einfach durchfahren.

Kuh und Bulle bei Moher
schickes Automobil

Schnell fuhren wir heute durch Limerick
Das tat unserer Laune keinen Knick
Wir taten´s geniessen
und Abends begiessen
Und hatten dann morgens ´nen trüben Blick®

Danach geht es in die Countryside. Die Orte werden kleiner, das Wetter etwas besser. Wenigstens ist es trocken. Unterwegs fotografieren wir auch mal wieder ein paar Kühe, aber als der Bulle das sieht ist er nicht einverstanden. Gut gut wir gehen ja schon. Wer weiss schon wie gut der Zaun hält.

Dann sind wir endlich da – man sieht es schon an der Unzahl der Omnibusse die hier stehen. Cliffs of Moher. Ist auch ziemlich voll und zu unserem nicht gelinden Entsetzen ist das eine Riesenbaustelle. Den Plänen nach zu urteilen wird hier ein Mega Visitor Center gebaut und die Klippen hermetisch gegen nichtzahlende Besucher abgeschirmt. Wir finden es schon eine blöde Idee, dass man den Rim mit einer Vormauer versehen hat und man gar nicht vorne an den Rand treten kann.

Vorsicht Klippe?

 

Cliffs of Moher South
Cliffs of Moher North
im starken Wind an den Klippen

Die Cliffs of Moher (ir. Aillte an Mhothair = Klippen der Ruine) gehören zu den höchsten Steilklippen Europas. Sie liegen an der Südwestküste Irlands im County Clare nahe der Ortschaften Doolin (nördlich der Klippen) und Liscannor (südlich der Klippen).
Die Klippen ragen bei
Hag's Head am Südende ungefähr 120 m aus dem atlantischen Ozean und erstrecken sich bis zu einer Höhe von 214 m und über acht Kilometer bis nach Doolin.

lieber auf dem Bauch als ganz hinunter

Leider kann man auch O´Briens Tower nicht besuchen, hier wird ebenfalls wüst gebaut. Nach Süden sind die Klippen auch gesperrt, hier aber eher formal ein simples Schild dass man einem sagt, dass man abstürzt ist alles was aufhält. Also läuft jeder weiter und man sieht endlich mal richtig die Klippen. Sehr schön. Am besten aus der Bauchperspektive, da kommt man auch bis an den Rand. Huuh, da geht’s echt tief runter... und das ganze wirkt ziemlich spannend. Unten das Meer, wild und mit hohen Wellen und oben die grünen Wiesen, ein bizarr schöner Kontrast.Ausserdem geht hier ein heftiger Wind. Mit nur wenig Auftrieb würde man hier einfach abfliegen.

so sieht man aus der Bauchperspektive O´Briens Tower über den Klippen und jeder läuft weiter,,,,,
weniger himmlische Harfenklänge

Wir passen auf, das uns das nicht passiert. Der schmale Pfad führt weit an den Klippen entlang, wir gehen nicht bis ganz vor zu der Burgruine, weil es auch wieder anfängt zu tröpfeln. Aber Scharen von Leuten kommen und entgegen und passieren uns, eine regelrechte Volkswanderung. Zurück in Sicherheit hat sich mittlerweile auch ein moderner Barde eingefunden, der auf der Harfe irische Klänge intoniert. Wems gefällt. Hier tummeln sich inzwischen auch die gefürchtetsten aller Touristen. Eine Schar quiekender, schiesswütiger Japaner und Japateusen. Da wird es Zeit zu verschwinden.

Irland
Kerry

so jetzt zu den alten Steinen

Burren