Dingle

26.08.2006 Dingle
Die weiteren Möglichkeiten lauten Muckross House ein Landsitz im englischen Stil oder die Dingle Peninsula. Häuser gibt’s auch hier, also wird es Dingle. Fängt erstmal langsam an, aber dann zeigt sich die Halbinsel in ihrer ganzen Schönheit.

weiche Hügel auf Dingle

Die Dingle-Halbinsel (engl.: Dingle Peninsula, ir.: Corca Dhuibhne) liegt in Irland, im County Kerry, in der Provinz Munster. Sie hat ihren anglisierten Namen vom Ort Dingle (An Daingean), der im Westen der 50 km langen und durchschnittlich neun km breiten Halbinsel liegt. Die Dingle Peninsula ist neben dem Ring of Kerry, der auf der südlich anschließenden Iveragh-Halbinsel liegt, der touristische Hauptanziehungspunkt im südwestlichen Irland. Die bergige Halbinsel ist besonders in ihrem pittoresken Westteil von vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern, an die sich auch irische Mythen knüpfen, förmlich übersät. Der Tourismus wird durch Bootfahrten zu den Blasket Islands, Angel- und Fahrradtouren, Golfplätze, Reiter- und Planwagenurlaub sowie Wanderrouten gefördert. Ein besonders schöner sehr flacher Sandstrand befindet sich auf der Nehrung von Inch.

Sandy Beach auf Dingle
Grüne Wiesen auf Dingle
West of Dingle Panorama

Zur Rechten die höchsten Berge Irlands, karg und schroff mit flacheren Vorläufen die von Schafen eingenommen sind und zur linken Küste, die von Sand zu Stein und zurück wechselt. Der schönste Teil der Halbinsel kommt West of Dingle, d.h. westlich der gleichnamigen Stadt. Eine dieser halsbrecherischen Strassen führt vorbei an Steinzeitbehausungen und Promontory Forts, die uns aber heute nicht interessieren. Die grandiose Landschaft ist es die uns fasziniert. An der äussersten Ecke Irlands hat man dann einen Blick auf die Blaskets, eine kleine Inselgruppe und - wäre die Insel nicht rund, bis nach New York, denn nur der Atlantik liegt noch vor uns. Das Meer hat dem Land in hartem Kampf Terrain abgewonnen, dementsprechend zerklüftet sind die Klippen und die Brandung tost wild dagegen. Am kurzen Sandstrand baden oder surfen sogar einige extrem verwegene, uns ist eher nach Jacke zu mute.

West of Dingle- Blick auf die Blasket Islands
Klippen und Steilküste
Wohin des Wegs?
Nicole  vor den Klippen
Peter vor dem Küstenpanorama unser Chevy in der Dingle Landschaft
Dorf auf der Halbinsel
Dingle touchs the soul
Hängen wir die Stiefel an den Nagel!

Ein kurzes Stück weiter hat man einen kompletten Panoramablick, nur leider wenig Parkplatz, aber das lösen wir elegant auf Stein und Flur und betrachten so das ganze Breitwandpanorama. Einfach nur schön. Im übrigen spricht man hier Gälisch, das würde weiter ja nicht stören, aber auf den Strassenschildern wird’s schwierig. Den Weg zurück auf der Nordseite der Halbinsel finden wir trotzdem und lassen das Gallarus Oratorium bewusst aus. Ist ein berühmter Steinzeitbau, aber wenn wir die alle anschauen wollten, sind wir in 2 Jahren noch hier. Und die besten würden noch kommen. In Dingle (Ort) stoppen wir nochmal kurz, aber der Ort ist von Touris überlaufen und trinken können wir eh nichts, bei den harten Strassen die da noch kommen. Also landen wir des Abends wieder bei Murphy´s (eine kurze Suche nach Alternativen verläuft erfolglos), ein Pub serviert uns zwar Bier – mein schnellstes Guinness bislang, aber kein Essen mehr. Also zu Murphy´s und in den linken Laden. Die Karte ist fast gleich, aber heute gibt’s Burger, mit Pommes und dazu, Guinness, Kilkenny, Carling und ein Harp. Oha, ja heute ist der Durst gross und morgen wartet kein Gaul, sondern der Ring of Kerry. Mal sehen wie der so ausschauen mag.
KM: 215
Hotel: Murphy´s Guesthouse

Irland
Killarney

etwas Kerrygold?

Ring of Kerry