Giant´s Causeway

01.09.2006 Giant´s Causeway
Jetzt haben wir auch die nötigen 5 Pfund für den Parkplatz.
Zu Fuss oder mit dem Bus kann man zum Weg der Riesen beschreiten. Wir gehen erstmal zu Fuss. Geht ja bergab. Nach ca. 1 Kilometer geht es um die Ecke und man sieht schon die ersten Felsquader. Beim näherkommen erkennt man, dass es Tausende sein müssen, sowohl Leute als auch Felsquader. Nun ja die Leute lassen sich wohl nur vermeiden, wenn man morgens um 5 oder nachts um 11 dort ist. Dann ist allerdings mit fotografieren schlecht. Also muss man die Spots nutzen oder dahin gehen wo nicht nie ein Mensch zuvor war.

 

Causeway Coast
the Causeway Hotel

Na ja ganz so dramatisch ist es nicht, aber je weiter man hineinläuft und auf die Brandung zu desto weniger Leute springen rum. Jetzt kann man auch mal in Ruhe die Steine anschauen. Schon bizarr, wie die Natur das gemacht hat. Basalt durch Druck verformt. Schön, und dazu das Meer, das das mit Wellen die vorderste Front der Steine bekämpft. Leider ist das Salzwasser Gift für die Kamera, so dass ich mich nach wenige hundert Bildern wieder zurückziehe und noch etwas auf den Felsen herumklettere.

 

die Küste des Riesen Steinquader am Giants Causeway

Der Giant's Causeway ("Damm des Riesen") befindet sich an der nördlichen Küste des County Antrim,Nordirland, östlich des kleinen Städtchens Bushmills.
Die
UNESCO rechnet ihn zum Weltnaturerbe. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahre aufweisen. Die meisten der Säulen sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und das Gestein ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick. Der Giant's Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.

die bizarren Basaltsäulen am Giants Causeway
Wellen und Riesensteine

Nach einer irschen Legende soll der Damm vom Riesen Finn MacCumhaill erschaffen worden sein, der die Steine aufgetürmt hat, um trockenen Fußes nach Schottland marschieren zu können, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.
Wissenschaftlich wird die Entstehung des Basaltdammes als natürliches Abkühlungsphänomen von heißem Magma betrachtet. Basalt erstarrt zu Säulen, wenn der Abkühlungsprozess sehr langsam voranschreitet, wobei die Säulen immer senkrecht zur Abkühlungsfläche stehen. Daraus ist zu schließen, dass die Magmazufuhr, die einen mittlerweile durch Erosion abgetragenen Vulkan gespeist hat, in der Erde zum Erliegen gekommen und zu den bekannten Säulen erstarrt ist
.

Nachdem ich meinen Klettertrieb genug ausgelebt habe geht es per Bus zurück. Bergauf laufen ist zu anstrengend, da sind 1.10 Pfund gut angelegt. Oben noch ein kurzer Blick in den Gift Shop, dann wollen wir noch ein wenig die Antrim Coast anschauen. Machen wir auch. Kurz nach Ballintoy gleich ein Stop an der Carrick a rede rope Bridge.Diese Hängebrücke verbindet eine kleine unbewohnte Insel mit dem Festland. Der Clou dabei ist eben die Hängebrücke die 30 Meter breit ca. 50 Meter Tiefe zum Meer überbrückt.

Peter klettert....
Peter und Nicole am Giants Causeway Nicole auf der Rope Bridge Peter auf der Rope Bridge

Carrick-a-Rede Rope Bridge is a rope suspension bridge near, Ballintoy, County Antrim, Northern Ireland
The bridge links the mainland to the tiny Carrick Island. It is thought salmon fishermen have been erecting bridges to the island for over 300 years. It has taken many forms over the years. In the 1970s it featured only a single handrail and large gaps between the slats. The current bridge, tested up to 10 t, was built with the help of local climbers and abseilers in 2000. It is owned and maintained by the
National Trust. The bridge spans 20 metres and is 30 metres above the rocks below.

Causeway Coast Carrick a Rede Rope Bridge
Carrick a rede Rope bridge
wilde Natur

Gegen Gebühr darf man dann auch über die Brücke, wenn man sich traut. Auf dem Weg dahin hat man auch schöne Ausblicke auf die Insel Rathlin. Und weil die Sonne scheint und das Wetter grade gut ist, sieht man auch die schottische Insel Islay und Mull of Kintyre. Klar, hier wurde der Whiskey exportiert..... In der Einszeit war die Meerenge wegen des niedrigeren Meeresspiegels sogar eine LandbrückeAch ja Brücke. Wenn es windstill ist, ist der Übergang ein piece of cake. Aber instinktiv hält man sich an den Seilen fest. Nach Besichtigung der Insel (5 Minuten) nochmal zurück das Ganze. Schön wars.

 

Irland
Bushmills

jetzt die Küste entlang....

Antrim Coast