Ring of Kerry

27.08.2006 – Ring of Kerry - Iveragh Peninsula
Heute starten wir zum vermeintlich bekanntesten der Ringe im Südwesten Irlands. Deshalb müssen wir uns erstmal stärken. Im Zimmerpreis ist das Frühstück inbegriffen, heute greifen wir darauf zurück. Was bietet so ein Original Irishes Breakfast?

The traditional Irish breakfast includes at least the following fried items: pork sausages, bacon rashers, egg(s), black pudding, halved mushrooms and white pudding, accompanied by tea or coffee and usually toast or traditional brown soda bread

Ganz so schlimm kommt es nicht, aber die wilden Würste (mit Mehl?) und den Schinken finden wir wieder genauso Toast und Kaffee. Dazu gibts hier Kartoffeln (lecker) gebratene Tomaten (wie kann man Tomaten nur so etwas antun?), gebackene Bohnen und Maispfannkuchen. Insgesamt essbar liegt aber tief und schwer im Magen, seufz

Irish breakfast

So fahren wir also los, bewusst mit dem Uhrzeigersinn, weil die Touribusse gegen den Uhrzeigersinn fahren müssen. Mal sehen wieviele davon wir heute treffen werden. Der erste Halt kommt flott direkt am Aufstieg, bei Ladies View, weil hier schon Queen Victoria (damals auch Herrscherin über Irland) und Ihre Hofdamen den Ausblick auf den Killarney National Park genossen haben. Den Schilder nach soll es hier Kobolde geben, das macht auch Sinn, denn nur ein Kobold kommt schnell genug über die befahrene Strasse. Der Blick ins Tal und die umliegenden Höhen ist die Gefahr aber wert. Wie immer sieht man viel Grün dazwischen Felsen, ein Fluss ein See, sehr schön eingebettet.

Ladies View Panorama
ein Kobold?
Chapel am Lady´s View
Vorsicht Kobold

Das lädt zum Verweilen oder zum Wandern ein, aber wir haben noch eine ordentliche Strecke vor uns. Allerdings sieht man auf der Strecke von Kenmare nach Caherdaniel viel Strasse, die eng und kurvig und wegen der Irren auch ziemlich gefährlich ist. Was man von der Hauptstrasse selten sieht ist das Meer und die Buchten. Schön wird es erst wenn man in Richtung Caherdaniel kommt. Hier öffnen sich einige Strände und Buchten, und wer möchte kann auch wieder Steinforts aus der Steinzeit (oder kurz danach) besichtigen. Die Landschaftsgestaltung ist, obwohl grün doch sehr anmutend, mit der scharfen Abgrenzung durch das Meer

Fels und Meer
eine Kerrygold Kuh

Ausser Schafen sieht man auch die berühmten Butterproduzenten. Bei dem Gras muss die Butter ja geschmeidig werden. Nach Waterville kann man dann der Busroute folgen (die ersten hatten wir mittlerweile passiert) oder der Busfreien Route auf den Ring of Skellig folgen. Was wir natürlich tun. Das lohnt sich. Weniger Verkehr, noch engere Strassen, dafür aber schöne Buchten, verwinkelte Orte, Fuchsienhecken und die unverneidbaren BioRasen MÄÄÄÄHER.

 

Kerry - Blick auf die Bay
Ladnschaft auf Iveragh

Nebenbei wieder Klippen, Felsen und Brandung, einfach nur schön. Auch hier wird wieder nur Gälisch gesprochen, aber viele Strassenalternativen gibt es hier zum Glück nicht. Irgendwann geht es aber eine extrem steile Strasse hinauf. Oben ist dann ein Ausichtspunkt wo man Nord und Südseite der Halbinsel sieht. Die Südhälfte aber nur wenn man über den Zaun steigt. Kann man machen wenn man mit Schafen und Ihren Hinterlassenschaften kein Problem hat. Steil geht es hinab in das Städtchen Portmagee und Varentia Island. Direkt hinter der Brücke nach Varentia Island ist das Skellig Experience Center in dem man viel über die beiden Skellig Inseln erfährt. Betreten darf man die Inseln als Tourist nicht, umrunden dauert lange und lohnt u.E. nicht zwingend.

Church am Ring of Skellig

 

einsames cottage eine der vielen Buchten

Die Insel Skellig Michael (vom gälischen Sceilig Mhichíl – Michaels Felsen), die auch unter dem Namen Great Skellig bekannt ist, beherbergt eines der bekanntesten, jedoch auch am schwersten zugänglichen mittelalterlichen Klöster Irlands.Es wurde im Jahr 588 auf der steilen, felsigen Insel, die etwa 12 Kilometer von der Küste Kerrys entfernt liegt, gebaut. Skellig Michael ist etwa 17 Hektar groß, der höchste Punkt liegt mit 289 Metern an der Südspitze. In fast gleicher Höhe befindet sich auch die kleine Mönchssiedlung, die über fast 600 Stufen einer Steintreppe ohne Geländer mit atemberaubenden Ausblicken erreichbar ist. An den mit spärlichem Grün und Kräutern aus der Zeit der Mönchsbesiedlung bewachsenen Hängen der Insel können beim Aufstieg je nach Jahreszeit auch Papageientaucher beobachtet werden.Neben Great Skellig gibt es noch die 7 Hektar große Insel Little Skellig, die etwas näher an der Küste liegt und auf der mit etwa 27.000 Brutpaaren eine der größten Basstölpelkolonien der Welt beheimatet ist.Beide Inseln sind Naturreservate und dürfen daher von Touristen nicht betreten werden.

ein gälisches County
der Ring of Skellig
Blick auf Varentia Island
das Städtchen Portmagee

Nach ein paar Fotos von Portmaggee geht es weiter die Halbinsel wieder zurück. Auf der Strecke gibt es weiter Buchten, alte Gemäuer, erikabewachsene Hügel usw.

Der Ring of Kerry ist eine 170 km lange, sehr schöne und daher beliebte Panoramaküstenstrasse in der Grafschaft Kerry im Südwesten Irlands. Busse dürfen den Ring wegen der Enge der Straßen nur in einer Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) der irischen Nationalstraße 70 befahren. Um nicht ständig entgegenkommenden Reisebussen ausweichen zu müssen, empfiehlt es sich für Individualreisende, sich der Fahrtrichtung der Busse anzupassen. Die N70 führt um die Iveragh-Halbinsel entweder küstennah oder direkt die Küste entlang von Kenmare über Waterville nach Killorglin; dann landeinwärts über Killarney und wieder nach Kenmare.

Soweit geht alles bestens, bis bei Kells beim Warten an einer schmalen Brücke der Vordermann mit Anhänger anfängt zurückzusetzen. Alles Hupen hilft nichts, der Anhänger (Imbisswagen) rumpelt auf unsere vordere Stosstange. Oh oh, ob das der Kalos aushält? Die Dame asiatischer Herkunft versteht wenig und so fahren wir zu Ihrem Home bei Kells. Mit dem Gatten (und den 4 Hunden) kommen wir aber schnell klar, keine sichtbaren Schäden und ein Anruf bei der Gardai bestätigt unsere leichte Unsicherheit, dass es keine Schwierigkeiten bei der Wagenrückgabe geben wird (war dann auch so).Uff - Glück gehabt und kein Wagentausch Reparaturaufsuch Stress.Was konnte jetzt noch viel kommen? Kein weiterer Bus mehr, so dass es bei 14 bleibt (das geht finden wir) und.

Nicole und die Varentia Island Bridge
Landhaus

Killorglin, wo man einen Ziegenbock (Puck) verehrt. Das war keinen Stop mehr wert, auch wars schon wieder der Dunkelheit nahe. Also ging das beliebte Essensuchspiel wieder los. Heute schauen wir mal in die Umgebung, aber die Preise machen uns schwer zu schaffen. Italiener, Pizza für 15 Euro und das Portmanne hält, Seafood 35 Euro und das Portmanne hält, Steakhouse 30 Euro auch hier hält das Portmanne. MC Doof und Co. scheiden auch aus, was machen wir jetzt. Ein Restaurant scheint uns dann doch vertretbar und so geht’s in den ersten Stock zum dinieren. Kein Wein zum Essen obwohl das hier Standard zu sein scheint, wie immer ein Guinness (auch wenns nicht üblich ist) und zum essen: Cabbage und Bacon, dazu Kartoffen, gelbe Rüben und Karotten (was beileibe nicht dasselbe ist). Schmeckt lecker. Nicole isst Fich auch mit Kartoffeln (es geht nicht ohne!) Danach satt und gestärkt geht’s wieder in unseren Hauspub (den linken) weils von da nicht weit ins Zimmer ist und die Gangreihenfolge lautet heute: Guinness, Harp, Smithwicks -> Prost oder Slainte!
http://www.murphysofkillarney.com
KM: 216
Hotel Murphy´s Guesthouse

Ruine eines Herrenhauses
Skellig Ring Nord
Erika
erikabewachsener Hügel
Irland
Dingle

so jetzt ein paar Klippen?

Cliffs of Moher