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geehelicht hatte, war von der Gegend um Sintra so sehr angetan, dass er 1837 die Klosterruine mitsamt einigen umliegenden Gehöften und einer nahe gelegenen alten Maurenfestung, dem Castelo dos Mouros, aufkaufte. Er wollte zum einen das Kloster auferstehen lassen, aber auch eine neue Sommerresidenz für die portugiesische Königsfamilie errichten. Bereits seit dem 14. Jahrhundert übersommerten die portugiesischen Könige im nahen Palacio Nacional de Sintra. Der Palácio de Pena ist ein Märchenschloss, das verschiedene historisierende Baustile in einer derart unbekümmerten und recht zuckrigen Manier miteinander verbindet, dass er unter Kunsthistorikern nicht gut gelitten ist. Nebeneinander finden sich Neorenaissance, Neogotik, Neo-Manuelinik und maurische Bauelemente.
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