Tavira

11.05. Tennis und Tavira
Am nächsten Tag gehen wir Tennisspielen. Natürlich wird zuerst ordentlich gefrühstückt. Am Tisch nebenan sitzt ein Kaffeekränzchen von alleinreisenden Damen die Lärm machen als gehörte Ihnen die Bude. Da muss man mit Sekt und Serrano Schinken knallhart gegensteuern. Tennisspielen geht hier übrigens schwerer als vermutet. Es gibt wenige Plätze, d.h. Plätze gibt s genug, aber nur unsinnige Kunststoffplätze und wir wollen Sand.

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Der nächste Sandplatz ist beim Sheraton Hotel in Albufeira, ein gutes Stück entfernt. Wir hatten gestern mal nachgehakt und für heute einen Platz gebucht. Das Hotel liegt sehr mondän auf einer Klippe und überblickt den ganzen Strand. Nebenbei hat man noch einen eigenen Golfplatz, das Gelände ist riesig…. Im Golfshop wird auch der Tennisplatz zugeteilt. Es gibt 2 Sandplätze, die aber in keinem allzu guten Zustand befindlich sind. Der Sand ist hinten rutschig, vorne hart. Aber man kann spielen. So hauen wir uns ordentlich die Bälle um die Ohren, ich bin ja froh, dass mich der Kerl da drüben mittlerweile auf dem Platz ernst nimmt. Nach ordentlich 2 h packen wir wieder ein und schauen mal was wir uns noch anschauen könnten.

Vor allem das Wetter ist etwas wolkig heute, also versuchen wir es mal im Osten, dort soll es etwas besser sein. Das Ziel heißt Tavira, auch groß und schön beschrieben im Reiseführer. Über die Autobahn ist man flott dort. Auch einen Parkplatz findet man hier zügig. Von dort fangen wir an die Stadt zu begehen. Tavira ist schon seit römischen Zeiten besiedelt. Aus dieser Zeit stammt auch die Brücke über den Rio Gilao. Aber leider wirkt das alles wieder recht ungepflegt. Die an sich schönen Gebäude zerfallen alle, auch die Boote sind nicht sonderlich schön, nur ein Verrückter der mitten im Fluss steht erweckt unsere Aufmerksamkeit.

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Über die römische Brücke (Puente Romana) geht es zurück auf die Hauptseite und wir gehen über den Hauptplatz, wo nichts los ist weiter zum ehemaligen maurischen Kastell. Das ist jetzt wenigstens mal etwas interessant, man kann auf Mauern und Türme steigen. Die Treppen sind unwahrscheinlich steil und ohne Handlauf, das ist insbesondere mit Kamera recht schwierig. Der Blick über die Stadt bestätigt eigentlich was wir unterwegs gesehen haben. Kein glänzender Fluss nur triste Dächer die meisten alt und renovierungsbedürftig.

Etwas ansprechender ist der Blumengarten im Innenhof des Kastells. Dort blühen Hibiscus und andere schöne Blümchen. Hinter dem Kastell ist die Kirche Igreja Santa Maria do Castelo. Eine Rekonstruktion der ursprünglichen gotischen Kirche. Über Seitenstrassen geht es wieder hinab zur Praca de Republica. Obwohl das der Hauptplatz mit einigen Cafes ist, ist auch hier wenig los.

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Wir laufen an der Palmenpromenade wieder den Fluss hinab und nehmen noch eine kurze Cola ein. Ein netter Pavillon liegt noch am Weg, aber das ist dann auch schon alles. Auch Tavira ist also nicht unbedingt etwas was man gesehen haben muss. Nun ja, dann ist das eben so. Zurück zu unserem Hotel, dort noch etwas die Suite bewohnt und es geht obligatorisch wieder zum Essen in die Stadt.

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Heute mal in eine etwas verstecktere Ecke der Stadt. Hoch oben und mit Blick aufs Meer. Hier ist weit weniger Trubel als im Zentrum, aber ruhiger ist ja auch mal gut. Und das Essen schmeckt ebenfalls ziemlich gut. Obwohl die anderen irgendwas mit Knobi reinziehen. Na egal, sind ja genügend Zimmer da… Im Hotel noch ein nettes Spiel und dann ist auch dieser Tag vorbei…..

PC-LPIC1005

 ....ans Ende von Europa mit Bratwurst.....

Cabo Sao Vicente
Faro Portugal