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nach Botswana und zum Chobe - Tag 9

Am 04.11.- Nach dem Frühstück geht’s wieder auf die Piste, der Rest von Caprivi wird durchfahren. Gleich nach der Brücke über den Okavango ein weiteres Veterinär Gate und die Einfahrt in den Bwabweta National Park. Den kann man erschließen, aber nur zur Trockenzeit und mit einem 4x4. Man hätte auch von der Lodge aus hin können, aber wir haben heute ein Ziel das heißt Chobe National Park und deshalb leider keine Zeit für diesen NP hier

Divava Okavango Lodge
Divava Lodge Chalet Divava Lodge Bath

Die Fahrt bis Katima Mulilo führt durch leere Gegenden, den Siedlungen sind im NP nicht erlaubt, dennoch sehen wir Leute an der Strasse die ihren Geschäften nachgehen (Wäsche, Holz, Fisch) und einer Windhose begegnen wir auch. In Katima Mulilo biegen wir ab Richtung Botswana nach Norden könnte man über die Brücke nach Sambia fahren, dort warten bereits viele LKW´s auf die Zollabfertigung. Da sind wir von der EU schon verwöhnt.

Divava Okavango Lodge
Caprivier
Okavango
Windhose

Unsere Strecke ist leer, und man sieht, dass das Militär in dieser Ecke heute gewaltig fehlt. Bzw. das Geld das damit ins Land floss. Bei der Überquerung des Chobe Fluss ist dann auch die Grenzstation nach Botswana. Ausreise aus Namibia, Pässe, Formular ausfüllen und Straßenpermit abgeben, dann dürfen wir ausreisen… aha, dann Einreise nach Botswana zuerst werden wir desinfiziert gegen Maul und Klauenseuche und danach betreten wir den Grenzposten.

Hütten
Tankstelle in Namibia
Elo an der Grenze
Fischer mit Fang

Der Präsident (Bild) wacht über das Geschehen und sage noch einer wir wären bürokratisch. Also erst Einwanderungsformular ausfüllen, dann Pässe hergeben und Visum bekommen. Auch das Mietwagenpermit (muss man bei der Anmietung beantragen, sonst ist eine Einreise nicht möglich) ist vorzuzeigen und Straßenbenutzungsgebühr und eine Versicherung abzuschließen. Ok, nach soviel Bürokratie dürfen wir tatsächlich einreisen. Witzig oder auch Ernst war, dass in der Grenzstation Kondome kostenlos verteilt wurden. Eine Präventivmaßnahme gegen AIDS.

Elefanten auf der Strasse
bunte Bäume Kingfisher
Leechwe
Chobe mit Kroko
Afrikanischer Büffel und Kranich

Die Idee ist sicher gut, und der Automat sah frisch befüllt und benutzt aus. Wäre ja zu begrüßen, denn AIDS ist ein weit kritischeres Thema hier als Malaria.  Direkt nach der Grenze werden wir dann von Elefanten begrüßt, wenn das kein Empfang ist. Wenig später dann die nächste Station, aha wir fahren in den Chobe Nationalpark ein, Gebühr und Registration. Dabei nutzen wir nur die Durchfahrtstrasse. Hier gilt Tempo 80 und man sollte nur bei Tag fahren, denn allenthalben sehen wir Elefanten teils auf, teils neben der Strasse

Schlangenhalsvogel
Krokodil
der Chobe River
Schreiseeadler

Bei Tag mit genügend Abstand zum Waldrand ist das kein Problem, bei Nacht lebensgefährlich. Rechts ab würde es auch nach Savuti gehen und auf die West Umfahrung des Okavango Deltas, aber wir haben uns für Chobe und die Ostroute entschieden, also weiter Richtung Kasane. Kasane selbst ist eine Stadt. Die erste nach rund 500 km. Auch einen internationalen Flughafen gibt es hier, ist das doch der schnellste Weg für die eiligen Touristen in den Chobe und ins Okavango Delta oder zu den Victoria Fällen zu kommen, ohne nach Zimbabwe zu müssen. Also gibt es hier eine asphaltierte Piste und doch einige Verbindungen nach Südafrika.

Greifvogel (Kite?)
Greifvogel Krokodil
Büffel auf der Insel
Wasserbock
Wasserbock Storch
Hippo im Wasser

Auch etliche Lodges haben sich in Kasane angesiedelt. Zuerst hatten wir vor in die Chobe Safari Lodge zu gehen, aber die war bereits ausgebucht. Also haben wir uns für die Chobe Marina Lodge entschieden, ein guter Griff wie sich schnell herausstellt. Die Lodge ist topp ausgestattet und wird die beste Unterkunft auf unserer Reise. Das Haupthaus ist sehr geräumig und mit viel Holz gestaltet, von der Anlage kann man direkt auf den Fluß schauen und überall gibt es Plätze wo man sich setzen und etwas trinken und die Gedanken treiben lassen kann. Für die Leute die nicht davon lassen können, auch Fernseher sind in den Zimmern und es gibt WLAN.

Elo und 2 Krokos auf den Schwanz getreten

Na gut es ist US Wahl und das interessiert mich schon. Aber zunächst erkundigen wir uns nach einer Bootsfahrt. Die Rezeption verweist uns an das Büro von African Odyssey direkt im Haus, wo wir nach einer Bootstour fragen. Ja geht eine in 10 Minuten, schnell in eine Liste eintragen und ab ins Boot. Klasse, das geht wunderbar, kaum sitzen wir, geht die Tour auch schon los. Und wir können auf Zimmer anschreiben, sonst hätten wir nichts zu trinken bekommen. Aber so mit einem Bier in der Hand, den Foto schussbereit geht es auf Tierjagd. Das Boot muss sich noch kurz zur „Parkeinfahrt“ anmelden und dann sind wir im Nationalpark.

Vogel bei der Landung
Elos auf der Insel
heimlich im Gras - Croc

Rechts von uns liegt eine Insel, Sedudu Island, die jahrelang ein Streitpunkt zwischen Namibia und Botswana war. Aber große Konflikte werden durch Dialog gewonnen und so ließen die friedlichen Länder den Gerichtshof in den Den Haag über die Insel entscheiden. Botswana bekam den Zuschlag. Mehr dazu hier:  „Sedudu“. Auf der Insel sehen wir eine rötliche Antilope, die die Hörner falsch herum trägt. Der Guide erklärt uns, dass das Letchwe oder Leechee Antilopen sind, die nur im Sumpfland leben und sich von Sumpfgras ernähren. Dann sind die Tiere hier richtig und wir sehen sie zum ersten Mal.  Auch auf der Insel sind afrikanische Büffel, die wie immer schlecht gelaunt dreinschauen.

cruisendes Hippo
Schwarzstorch

Nun ja wenn ich durch das Krokodilverseuchte Wasser zurück aufs Festland müsste, würde ich auch nicht beste Laune haben. Da das Boot sehr hoch im Wasser liegt, können wir bis nah an Ufer fahren, wo etliche dieser Urweltechsen in der Sonne liegen und Kraft tanken für den nächsten Fang. Ganz schön groß… In den Bäumen sitzt ein Weißkopfseeadler, auch ein schöner Vogel und in der Luft jagen die Kites Fische, manch einer hat sogar einen Fisch in den Klauen. Gut, dass das Tele das hinbekommt, gar nicht so einfach einen Vogel in der Luft zu schießen, aber das klappt dieses Mal ganz gut.

Weiter geht die Fahrt und ab und an kreuzt ein Hippo unseren Wasserpfad. Auch Elefanten kommen an den Fluss, die meisten aber erst Abends, jetzt sind nur einzelne zu sehen. Und die Vogelwelt ist weiter gut vertreten, afrikanische Störche, Marabus und Kraniche, dazu Enten und Reiher. Am Knick des Flusses sehen wir dann auch Wasserböcke, eine weitere Antilopenart, die im sumpfigen Grasland lebt. Das Fell ist rauer und auf dem Hinterteil haben Sie einen weißen Kreis. Nett. Wir nehmen die Kurve um Sedudu Island und hier sieht man nicht mehr so gut, weil die Landkante höher ist. Nur die Hippos tauchen auf und ab oder suhlen sich am Rand.

ägyptische Gans
wir 4 auf dem Chobe Chobe Ausflugsschiff

Auch Kormorane ziehen mit Hochgeschwindigkeit vorbei, zack, doch einen mit dem Foto erwischt. Zeitlich bricht langsam die Dämmerung herein, die Sonne steht schon ziemlich tief und die ganzen Ausflugsboote rasen zurück und versuchen ihren Gästen einen tollen Spot zum Sonnenuntergang zu bieten. Und der hat es in sich. Blutrot färbt sich der Himmel und der gelbe Ball taucht langsam hinter den Horizont. Was für ein Abschluss, was für ein Bild. Schnell geht es jetzt zurück in die Lodge. Ins Zimmer, umziehen, aussprühen und so weiter… Das Abendessen wartet.

fliegender Kormoran
sunset am Chobe
Mokoro
Sonneuntergangsstimmung

Heute gibt es Braii auf der Terrasse. Nur ist das nicht ganz so einfach, weil Tausende Zikaden nicht nur einen Höllen Lärm machen, sondern auch von den Ölfunzeln magisch angezogen das Essen stören. Das Essen hingegen ist sehr lecker. Frisch auf dem Grill gebraten.. lecker.  Im Zimmer noch etwas updaten und Fernsehen schauen. Wahl in den USA kommt hier live. Obama oder Romney? Morgen wissen wir mehr. Für den morgen haben wir einen Game Drive bei African Odysse gebucht, früh geht’s los in den Chobe Nationalpark. Gute Nacht….

Übernachtung
Chobe Marina Lodge (Zimmer 66)
Highlights: Bootstour über den Chobe
(Tiersichtungen, Flusspferden, Elefanten, ….)

Kilometer gefahren: 475

Chobe zu Wasser war klasse, was bringt Chobe an Land.....

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